Panikattacken und Angstörungen

Spezialisierter Therapeut für Panikattacken und Angststörungen

Dr. med. Robert Sarrazin

Dr. med. Robert Sarrazin - Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie München
Dr. med. Robert Sarrazin

Ich bin Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie mit über 10-jähriger Berufserfahrung und behandle im Schwerpunkt Angst- und Panikstörungen.

 

Ich nutze hierfür vorrangig verhaltenstherapeutische Psychotherapie. Medikamentöse Unterstützung ist erfahrungsgemäß meistens nicht notwendig, kann bei Bedarf jedoch hinzugezogen werden.

 

Häufig erziele ich gemeinsam mit den Patienten bereits nach weniger als 10 Sitzungen Verhaltenstherapie deutliche Verbesserungen.

 

Panikattacken und Angststörungen können sowohl klassisch in meiner Praxis als auch mit Online-Terminen erfolgreich behandelt werden. 

 

Über unten stehenden Kalender können Sie zeitnah und unkompliziert einen ersten Online-Termin zum gegenseitigen Kennenlernen und für erste diagnostische und therapeutische Schritte vereinbaren.

 

Alternativ können Sie auch gerne zu einem Termin in meine Praxis im Zentrum von München kommen. In meiner Privatpraxis behandle ich Privatpatienten und Selbstzahler. Die Kosten richten sich nach GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) und betragen 100€ / Sitzung à 50 min. 


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Weitere Informationen zu Panikattacken:

Symptome einer Panikattacke:

Panikattacken gehen mit einem starken Leidensdruck für die Betroffenen einher.

Charakteristisch für eine Panikattacke sind ein starkes Gefühl von Angst und körperliche Symptome wie Herzrasen, Schwitzen, Druckgefühl oder Übelkeit.

Typische Gedanken während der Panikattacke sind die Sorge an einer schweren Erkrankung zu leiden, das Bewusstsein zu verlieren oder zu sterben.

Therapie und Prognose:

Erfahrungsgemäß sprechen die meisten Angst- und Panikstörungen sehr gut auf eine gezielte Psychotherapie an. In der Mehrzahl der Fälle werden für einen guten Behandlungserfolg weniger als 10 psychotherapeutische Sitzungen à 50 min benötigt.

Dies lässt sich selbstverständlich nicht für jeden Einzelfall generalisieren, sondern stellt eine Durchschnittsgröße dar.

 

Eine medikamentöse Unterstützung ist ebenfalls erfolgsversprechend aber meistens nicht notwendig.

 

Unbehandelt ist ein ungünstiger Verlauf zu erwarten. Nur ca. 20% der Angst- und Panikstörungen remittieren spontan. Die durchschnittliche Zeitdauer vom erstmaligen Auftreten einer Panikattacke oder anderen Angststörungen und der erstmaligen Diagnosestellung beträgt 5-15 Jahre.

Online-Psychotherapie von Panikattacken:

Die Wirksamkeit von Online Psychotherapie bei Panikattacken ist wissenschaftlich belegt

Wesentlicher Bestandteil der Psychotherapie von Panikattacken ist die Vermittlung von Informationen und spezifischen Techniken, die zu einer Angstreduktion führen.

Diagnose:

Zu jeder Behandlung von Panikattacken und anderen Angststörungen gehört eine somatische Ausschlussdiagnostik. 

Nachdem die somatische Ausschlussdiagnostik durchgeführt wurde, kann die Diagnose einer Angststörung nach den Kriterien des ICD-10 (International Classficiation of Diseases) gestellt werden.

Differentialdiagnostisch wird unterschieden zwischen Panikstörung, generalisierter Angststörung, spezifischen Phobien und Agoraphobie.

 

Panikstörung:

Es treten wiederholt Panikattacken auf, die durch plötzlich auftretende starke Ängste gekennzeichnet sind. Die einzelne Panikattacke ist nicht vorhersagbar.

 

Generalisierte Angststörung (GAS):

Es besteht ein kontinuierlich erhöhtes Niveau an Anspannung und sich sorgen. Die Inhalte der Sorgen können auch bei gesunden Menschen auftreten, der Unterschied besteht jedoch in der Häufigkeit und Intensität mit denen die Sorgen auftreten.

 

Spezifische Phobien:

Bei einer spezifischen Phobie ist die Angstreaktion an einen bestimmten Auslöser gebunden wie z.B. soziale Situationen, Höhe oder Spinnen.

 

Agoraphobie:

Eine Agoraphobie bedeutet, dass in bestimmten Situationen wie Öffentliche Plätze, Menschenmengen, Alleinreisen eine starke Angstreaktion auftritt.

 

Risikofaktoren:

Angst- und Panikstörungen entwickeln sich besonders häufig in bestimmten Altersbereichen. Spezifische Phobien wie z.B. eine soziale Phobie treten häufig in der frühen Jugend auf. Panikattacken und Agoraphobien lassen sich oft erstmalig zwischen dem 20. Und 30. Lebensjahr feststellen. Die generalisierte Angststörung zeigt sich besonders häufig erstmalig in der Adosleszenz und um das 40. Lebensjahr herum.

 

Frauen sind ca. doppelt so oft von einer Angsterkrankung betroffen wie Männer. Ob dies in genetischen Faktoren oder soziokulturellen Einflüssen begründet ist wird kontrovers diskutiert.

 

Lebensgeschichtliche Ereignisse konnten wissenschaftlich bisher größtenteils nicht eindeutig als Risikofaktoren identifiziert werden. Ein lediger oder geschiedener Familienstand erhöht die Wahrscheinlichkeit für eine Angsterkrankung.

Begleiterkrankungen von Panikattacken und Angststörungen:

Häufig treten gemeinsam mit Panikattacken und anderen Angststörungen begleitend Depressionen und Abhängigkeitserkrankungen auf. 30-80% aller Patienten mit einer Angststörung entwickeln zusätzlich eine Depression. Ebenfalls häufiger lassen sich somatoforme Störungen, posttraumatische Belastungsstörungen und Zwangsstörungen feststellen.


Quellenangaben:

Andersson, Gerhard, et al. "Internet-based psychodynamic versus cognitive behavioral guided self-help for generalized anxiety disorder: a randomized controlled trial." Psychotherapy and psychosomatics 81.6 (2012): 344-355.

 

Beck, Aaron T., Gary Emery, and Ruth L. Greenberg. Anxiety disorders and phobias: A cognitive perspective. Basic Books, 2005.

 

Berger, Matthias. „Psychische Erkrankungen: Klinik und Therapie.“ Elsevier, Urban und Fischer. (2018): 439-473.